Das Sporthotel Igls ist "unter die Haube gekommen!"
Wir freuen uns, allen Gourmetfreunden und Stammgästen unseres
à-la-Carte-Restaurants verkünden zu dürfen, dass das Sporthotel Igls
vom Gault Millau 2008 mit einer Haube (13 Punkte) ausgezeichnet wurde!
Clemens Brandstötter ist nun seit gut zehn Jahren in der Küche des
Sporthotels tätig, fünf davon als Küchenchef. 14 Leute hat er unter,
oder, was ihm eher zusagt: neben sich. Mit ihnen plant er schon jetzt,
was in der kommenden Wintersaison an Köstlichkeiten auf den Tisch
kommen soll.
„Wir gestalten ganz nach Tagesbedarf“, erklärt Clemens, „und wir haben den großen Vorteil, viele einheimische Betriebe in nächster Nähe zu haben. So etwa bekommen wir die Milch hier aus Igls, das Jogurt aus Lans, das Brot aus Natters und das Fleisch aus Vals und Schmirn im Wipptal. Da weiß man einfach, was drin ist!“ Selbstverständlich stammen auch Frischgemüse und Kräuter aus der Umgebung.
„Heimisch ist ,in’ und hat Zukunft!“, weiß Clemens. „Waren früher Lachs und Seeteufel gefragt, so haben Bachforelle und Flusskrebse den beiden heute eindeutig den Rang abgelaufen.“ Was ihn, einen dezidierten Gegner von Fertigprodukten, besonders freut: „Bei diesen weiß man nie recht, womit man wirklich kocht, darum lege ich Wert auf Frische!“ Und diese Frische bereitet er dann auf entsprechend gehobenem, internationalem Niveau zu und geht auch gern auf Sonderwünsche ein.
Immer sportlich ausgeglichen
Auch in der kalten Zeit bevorzugt Clemens die ausgeglichene Küche. Zwar hat er nichts einzuwenden gegen die eine oder andere deftige Speise und „Tiroler Koscht“ – „Die darf zwischendurch einfach nicht fehlen!“ –, aber er meint lachend: „Unsere Gäste besuchen ja das SPORThotel, da wollen sie bestimmt nicht mit drei Kilo mehr Speck auf den Hüften nach Hause kommen …“
An Ideenreichtum fehlt es dem Küchenchef jedenfalls nie, und den spielt er besonders bei den Großevents im Winter aus: Weihnachten, Silvester und Aschermittwoch. „Da muss alles sogar 110%ig gelingen, und es soll jedes Jahr was anderes sein.“ Kein Wunder, dass er jetzt schon tüftelt, bastelt und kreiert.
Brennend interessant!
Und zu guter Letzt hat Clemens auch in Sachen „Hochgeistiges“ brennende Neuigkeiten zu erzählen. Die Auswahl an Schnäpsen und anderen gebrannten Spezialitäten wurde – nach eingehender Verkostung unter den Mitarbeitern und unter fachlicher Anleitung – neu sortiert und um ein ganz besonderes „Stamperl“ erweitert: um die vielfach prämierten Produkte von Brennmeister Robert Oberhofer aus Mils bei Hall. Dieser erzeugt in seiner Edeldestillerie gut zwei Dutzend hochprozentige Klare, deren Qualität stets beachtlich ausfällt. Darunter Rote Williamsbirne, Wildpflaume, Holunderbeere, Schlehdorn, Schwarze Johannisbeere oder Himbeere. Klingt nicht nur verlockend, mundet auch vorzüglich!
„Whisky und Cognac erhält man überall auf der Welt, aber Tirol ist nun mal ein Schnapsland“, schmunzelt Clemens, „unsere Gäste sollten unsere Spezialitäten kennen lernen, das ist mein Credo! Schnaps lässt sich nicht nur pur genießen, sondern auch in die kreative Küche einbinden. Mit besten Produkten kann man bestens kochen!“, verrät er. „Und wenn dann auch noch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt – perfekt!“
Nun denn:
Wohl bekomm’s!




