Schöne Aussicht auf die Schnelle: Nordpark Innsbruck
Nach dem Sightseeing, dem Shopping und dem Lunch in der Innenstadt auf
einen Kaffee auf den Berg: Innsbruck macht’s möglich, und zwar durch
eine Komplettrenovierung der Bahnen hinauf in den Nordpark Innsbruck.
Das Ski-, Snowboard- und Wandermekka „vor der Haustüre“, das dem
Patscherkofel in nichts nachsteht, ist in 20 Minuten vom Stadtzentrum –
von 580 auf 2.300 Höhenmeter – erreichbar! Stararchitektin Zaha Hadid
hat wieder einmal Zeichen gesetzt.
Abschnitt 1 der Renovierung lässt die Gäste mit zwei Pendelseilbahnen von der Hungerburg auf Seegrube und Hafelekar gondeln. Damit haben Skifahrer, Snowboarder und Sonnenanbeter den schnellsten Anschluss ins winterliche Vergnügen: mit Extremabfahrten für Profis, Tiefschneehängen für Naturliebhaber, Pipes und Backcountry für Snowboarder und Freerider sowie Sonnenterrassen für Genießer.
Modernste Technik im Einklang mit traditionsreicher Architektur
Besonders reizvoll: der Kontrast von modernster Technik und denkmalgeschützter Architektur. Die Berg- und Talstationen aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden entsprechend behutsam adaptiert. Eindrucksvolles Beispiel auch die umsichtige Renovierung des Gastronomiebetriebes: So speist man in Leingartner’s Restaurant Seegrube wahlweise im Selbstbedienungsbereich oder im Obergeschoß mit perfektem Service – den fantastischen Panoramablick auf Stadt und Berge ringsum gibt’s als Amuse gueule.
Wahrzeichen setzen
Ein noch spektakuläreres Architekturwahrzeichen ist Abschnitt 2 des neuen Bahnprojekts: die Standseilbahn von Innsbrucks Altstadt auf die Hungerburg. Sie soll Anfang Dezember fertig gestellt und feierlich eingeweiht werden. Stararchitektin Zaha Hadid, die bereits der Bergisel-Sprungschanze ihren Stempel aufgedrückt hat, entwarf die Bahnstationen im Zentrum, auf der Hungerburg sowie beim Alpenzoo – kühne Formen und klare Funktionen. Die gläsernen Gebäude scheinen zu schweben, genauso wie die tragenden Pfeiler, die über den Inn führen: eine einzigartige Trassenführung, die über eine Schrägseilbrücke den Fluss quert, dann teils in Tunneln erfolgt und über der Erde den Blick auf Stadt und Umgebung öffnet. Die Fahrt beginnt nur wenige Schritte von Innsbrucks Altstadt entfernt und dauert 20 Minuten, in denen man Stadt und Fluss, Wald und Fels kreuzt, um ins Herz der Alpen zu gelangen. Keine andere Stadt Europas zeigt diesen Kontrast in derart kurzer Zeit und auf so fantastische Weise. Damit wird Innsbruck seinem Ruf als europäische Wintersport-Hauptstadt einmal mehr gerecht!
PS: Zaha Hadid, die in London lebende gebürtige Irakerin, ist die bislang einzige Frau, die 2004 die höchste Auszeichnung der Architektur, den Pritzkerpreis, verliehen bekam. Spätestens seit Errichtung der neuen Bergisel-Schanze gilt sie in hiesigen Kreisen aber schon fast als „Innsbruckerin“…




